
Photo: Klaus Berger



Photo: Guntram Walter
/>Die Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn an der Grenze vom Niederrhein und dem Ruhrgebiet ist die geträumte Landschaft der Leere und Abgeschiedenheit.
Die Künstlergruppe Observatorium stellt sich die Frage, wie man eine Abraumhalde für Bildung, Kunst und Muße nutzen kann. Wir möchten herausfinden, wie sie eine Spielwiese für den Geist werden; wie kann man die Abgeschiedenheit des Ortes, wo mann von allen Seiten der ‘Hochebene’ auf das Treiben der Welt schaut, produktiv machen?
Am 12. September 2006 hat Observatorium die Freiluftuniversität gegründet.
Der Name des Institutes: A57 – Ausfahrt 9. Das ist ein strategischer Name, nicht nur weil man sofort weiss wo die Uni sich befindet es ist, sondern auch weil ein jeder die Ironie, ein Ort der Abgeschiedenheit nach einer Autobahnausfahrt zu benennen, sofort versteht.
Einerseits ist das Hallenhaus eine Landmarke, die Leute anlocken und auf Besonderheiten entlang der Autobahn hinweisen will, andererseits ist es ein Ort der Trägheit und Beschaulichkeit. Diese wunderbare Zusammenhang ist eine fruchtbare Situation für junge Menschen, die in einiger Zeit verantwortlich sind für die Qualität der Landschaft, Mobilität, Wirtschaft und Umwelt. Die Halde Norddeutschland ist ein geträumter Ort für Reflektion und Experiment.

