Tuesday, May 23, 2006

RDM EXPO CIRCUIT IN PROGRESS




De weg naar Stadshavens

De RDM-terreinen staan vol met grotere en kleinere hallen, die samen een prachtig ensemble van industrieel bouwen vormen. Staat nu de deur open, omdat er er momenteel niet gewerkt wordt, dan weet je vaak niet wat je ziet - enorme kathedralen van licht, staal en productie om nooit te vergeten. Maar de deur is in de toekomst meestal dicht - dan is na de leegstand het harde werken weer begonnen.
Om de nieuwe en oude bedrijvigheid in de havens zichtbaar te maken en de bezoekers een idee te geven van de kennis-, innovatie- en onderwijsprojecten achter de hoge muren, heeft Observatorium het RDM EXPO CIRCUIT ontworpen.
Buiten kun je ervaren wat er binnen gebeurt. Modulaire vitrines en zitgelegenheden bieden de bezoekers ruimte voor informatie en oriëntatie. Het RDM EXPO CIRCUIT voedt de nieuwsgierigheid naar de wereld van stad en haven om je heen en biedt ruimte voor ontspanning. Zo weten de ondernemers, onderzoekers, studenten, kunstenaars, bewoners en toeristen van RDM/Heijplaat wat zich achter de deur bevindt.


Aankomst- en vertrekhal

Het begin- en eindpunt van het RDM EXPO CIRCUIT is tevens het hoogtepunt. Studenten, ondernemers en bezoekers zullen binnenkort hun werkdag of uitstapje beginnen met een tocht over de Maas. Zij arriveren in het BOOTHUIS, de drijvende toegangspoort tot RDM/Heijplaat.





Het is een drijvende aankomst- en vertrekhal voor al het vervoer over water met een heel herkenbare vorm: de dokken van de Droogdokmaatschapij. De boten zullen medio 2007 op spectaculaire wijze het dok binnenvaren. Hier bevinden zich o.a. tentoonstellingsruimte, horeca, informatie, studieruimte en het Woonbron bezoekerscentrum voor Heijplaat. Het Boothuis is niet alleen het beginpunt en wegwijzer van een ontdekkingstocht door de haven en Heijplaat maar markeert tevens het begin van de ontwikkelingen in en om Stadshavens.





Het Boothuis wordt de icoon van de veranderingen in de haven - het is een multifunctionele ruimte, waar je kunt kijken, wachten, ontspannen, eten, werken en leren. Het is een groot drijvend paviljoen, dat uit kleine, grote en hele grote vitrinekasten bestaat. Het is wachtruimte en een tentoonstellingsruimte over de innovatie, kennis en de ontwikkelingen in de stad en de haven. Boothuis is een intiatief van Observatorium, Arcadis en PS Beheer.


Tuesday, May 16, 2006

WILDES KAPITAL/ WILD CAPITAL



Observatorium takes part in Wild capital/ Wildes Capital

28. Mai 2006 - 23. Juli 2006
KUNSTHAUS DRESDEN
Städtische Galerie für Gegenwartskunst
Rähnitzgasse 8 Dresden


ERÖFFNUNG/OPENING
27.5. 2006 20:00 Uhr (Samstag)
Grußwort/Welcome: Katrin Klingan, relations
Einführung/Introduction: Christiane Mennicke, Kunsthaus Dresden

Agents of Transition
Podiumsgespräch/Panel discussion (in Englisch/ in English):
Luchezar Boyadjiev (Sofia)
Reinigungsgesellschaft (Dresden)
Marco Stamenković (Belgrad)

anschliessend/after Party mit DJane anders


Mit der Auflösung der verschiedenen staatssozialistischen Gesellschaften begann in einzelnen europäischen Ländern ein radikaler Wandel von Lebens- und Wirtschaftsweisen, dessen Erfahrung Gegenstand künstlerischer Reflexionsprozesse ist. Unter dem Primat von Marktwirtschaft und Wettbewerb werden vor allem die Städte zum Repräsentanten der gesellschaftlichen Veränderung. In der Ausstellung WILDES KAPITAL/WILD CAPITAL untersuchen KünstlerInnen Orte der Verheißung zwischen Ökonomie und Alltag.

Experiencing patterns of life and economic systmes radically changing in certain European countries after the breakup of the differnet socialistic societies becomes more and more subject to artistic reflection. The primacy of free market economy and ongoing competition leads to the city being the representative for social changes. In the exhibition WILDES KAPITAL/WILD CAPITAL artists explore places of desire between economy and everyday life.

LUCHEZAR BOYADJIEV, PAVEL BRAILA, DRESDENPOSTPLATZ, FUCKING GOOD ART, JAVOR GARDEV, EVA HERTZSCH & ADAM PAGE, UTE HÖRNER & MATHIAS ANTLFINGER, INVENTORY, ANDREA KNOBLOCH, ANNE KÖNIG & JAN WENZEL, IVAN MOUDOV, OBSERVATORIUM, POP 8, KIRIL PRASHKOV, REINIGUNGSGESELLSCHAFT, CHRISTOPH SCHÄFER, KALIN SERAPIONOV, ANTJE SCHIFFERS, ANDREAS SIEKMANN, SPOT_OFF, STAFETA - SVEA DUWE/DIRK LANGE/GRIT RUHLAND/DEMJAN TSCHISTJAKOW, KRASSIMIR TERZIEV, INGO VETTER, VISUAL SEMINAR

Kuratoren/ curators: Torsten Birne, Sophie Goltz und Christiane Mennicke

Publikation/publication
WILDES KAPITAL/WILD CAPITAL
Torsten Birne, Sophie Goltz und Christiane Mennicke (Hg)

Neue Landmarke mit Blick auf Ruhrgebiet














Rede anlässlich der Einweihung des Hallenhauses in Neukirchen-Vluyn am 12. Mai 2006

Vor genau drei Jahren minus drei Wochen waren wir zum ersten mal am Niederrhein. Es war im Rheinberger Rathaus, wo der Wettbewerb Halde Norddeutschland an ± 30 Büros erläutert wurde.
Mein Kollege Ruud erzählte es mir - er weiss das so genau, weil seine Tochter Zassa in drei Wochen Geburtstag hat. Drei Jahre schon ist sie da und drei ganze Jahren leben wir schon mit dem Berg. Und wir werden hoffentlich noch oft zurückkommen.

Die Eisdiele in Rheinberg ist für mich legendär. Da haben wir zum ersten mal länger mit Hinnerk Wehberg von WES, den Landschaftplanern unseres Teams gesprochen und waren wir nach zwei Kaffee uns einig über unsere Grundhaltung - ein Berg der Stille drausmachen, kein Remmiedemmie-Gelände. Es wurde sogar ein Kloster vorgesehen. Wer weiss was man aus unserem Stahlgerüst macht in Zukunft. Die Zukunft ist bekannterweise offen und so auch das Hallenhaus.

Wie wir oft erzählen, basiert die Idee des Hallenhauses auf unserer Vorliebe für offene Strukturen, die es anderen Leuten erlaubt, es sich zu eigen zu machen oder daran weiter zu bauen. Bei unserer Suche nach Vorbildern ausserhalb der Kunst, stiessen wir auf die Dutch Barns und die wunderbare Geschichte der Zusammenarbeit der Deutschen und Niederländischen Pioniere in Amerika, die aus ihren beiden unterschiedlichen Hallenhäusern  einen neuen Typus schufen: the Dutch Barn. Dutch bedeutet in Amerika übrigens oft Deutsch und nicht Niederländisch.

Ein Zitat von Hallenhausspezialisten in Amerika: Our experience with barns over a number of years has shown us that the frame is the essential and most interesting component of any barn's construction and character. Their time-tested construction and sound engineering have survived the ravages of time because they were kept dry and had good foundations. A barn is basically a framework of solid timbers clothed with a replaceable exterior skin that when carefully dismantled and restored, can be given a new location and a new life. Hoffen wir, dass es auch für unseres Hallenhaus zutrifft.

Wir lieben die Tatsache, dass man vom Hallehaus aus in der Tiefe überall Hallenhäuser sieht. Dieses Gerüst weist auf die unsichtbaren Gerüste des menschlichen Treibens hin.

Wir lieben ebenfalls die Tatsache, dass Hallenhäuser grundsätzlich aus drei Räumen bestehen : 1 Hauptschiff und zwei Seitenschiffe, somit kann der Raum sowohl einen  profanen  als auch ein sakralen  Raum bilden. In der Vergangenheit war ein Hallenhaus Wohnung, Stall, Kirche oder Lager. Wir haben jetzt ein Hallenhaus gebaut für unsere Freizeit., für die Erholung. Und noch kennen wir den Gebrauch nicht. Es ist kein Gebrauch vorgeschrieben, es sind noch keine Anwendungen ausprobiert worden. Wir haben lediglich gesponnen, was die Menschen hier veranstalten könnten: Freiluftkino, Hängemattenfestival oder eine Hochzeit.

Was wir noch lieben, ist die Tatsache ,  dass das Haldenhaus demontierbar ist. Im Prinzip kann man ein oder mehrere Teile herausnehmen - ohne Einsturzgefahr. Mann könnte aus den vielen Teilen des Hallenhauses ein zeitweiliges Haldendorf machen. Wir überlassen es Ihnen, was sie damit machen. Sie können es auch stehen lassen und es nur als Anlass nehmen hier zu verweilen.

Zuletzt möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass der berümteste Niederrheiner Joseph Beuys heute seinen  Geburtstag hat. Jeder kennt sein Leitfaden : Jeder Mensch ist ein Künstler. Er hat als erster von der sozialen Skulptur gesprochen. Ich glaube, wir stehen in seiner Tradition. Nicht nur wir, die Künstler, auch Sie, die Auftraggeber. Wir wollten,  dass man mit dem  Hallenhaus spielt, es auseinander nimmt und sich ein eigenes Kunstwerk draus macht (und bitten sie bloss nicht um eine Genehmigung). Sie haben oft gesagt, es sei kein Kunstwerk, es sollte als Veranstaltungsort gesehen werden und praktisch sein. So sind wir, meine ich, alle zufrieden und überlassen wir es mit Zuversicht der Zukunft, die hoffentlich offen ist und bleibt. Wir sind dafür, dass man die verrücktesten, gescheitesten und ausgefallensten Sachen mit dem Hallenhaus treibt.

Wir danken für das Vertrauen, wir danken für die Aufmerksamkeit und sind gespannt auf die Himmelsleiter, die bald vom Parkplatz zu dieser Hochebene führt. Dann erst hat die Halde sein neues Gesicht bekommen und kann das Spielen beginnen. Wir spielen gerne mit!

Andre Dekker - Observatorium

Tuesday, May 09, 2006

Hallenhaus Neukirchen-Vluyn an der A57















Die Halde Norddeutschland und das Hallenhaus
von der Ausfahrt Moers-Hülsdonk/ Neukirchen-Vluyn der A57

Am 12. Mai 2006 um 17 Uhr wird das Hallenhaus eingeweiht.
Was sagt der Auftraggeber zu dem Projekt und der Skulptur?

Das Projekt Halde Norddeutschland entstand aus dem Leitprojekt "Landschaftspark Niederrhein" einem Projekt, das mit den wirtschaftsstrukturellen Veränderungen in der Region auch eine Aufwertung der ökologischen Qualität des Raumes, die Schaffung attraktiver Bereiche für Freizeit und Tourismus sowie die Gestaltung der Nahtstelle zwischen Freiraum und Siedlungsbereichen erfahren soll. Das Ziel ist der Ausbau des Landschaftsbauwerkes als neuer Ort für moderne Luftsportarten sowie weitere Freizeit- Sport- und Erholungsangebote.
Mit der Herstellung des von Ihnen geplanten "Hallenhauses" wurde das erste sichtbare Zeichen auf der Halde fertiggestellt. Das stählerne Gerüst von 15 x 18 Meter stellt in beeindruckender Weise ihre Imaginationen dar.



Noch zeigt die Karte zeigt die Halde als Leerraum auf.
Die Halde Norddeutschland befindet sich in der grossen gelben Fläche, links von dem Wort Mühlenfeld. Wenn sie die Autobahn verlassen haben, können Sie sich nicht verfahren. Die Halde ist 1,5 x 1.2 Kilometer gross und ragt 80 Meter über die Felder hinaus. An der Geldernscher Strasse( siehe Bild) steht ein Schild.

Monday, May 08, 2006

Staatssecretaris Cees van der Knaap onthult Mannamonument




28-04-2006
Toespraak bij de onthulling van het Mannamonument te Rotterdam



Spreker: Staatssecretaris C. van der Knaap

Als getogen Rotterdammer is het voor mij een grote eer om straks dit kunstwerk, dat staat voor hulp en bevrijding, te mogen onthullen. Een monument dat memoreert aan de Britse en Amerikaanse inspanningen om een volk in nood te redden. Een monument dat stilstaat bij een omvangrijke operatie, die de wanhopigen hoop gaf en op ons volk een diepe indruk heeft achtergelaten. 

Het waren de laatste maanden van de Tweede Wereldoorlog en in het Westen van Nederland leed men bittere honger. Geen Biafra, Ethiopië of Dafur, maar Rotterdam, Den Haag of bijvoorbeeld Gouda. Je kunt het je tegenwoordig moeilijk voorstellen. Hongertochten op het platteland, op zoek naar een klein beetje eten. (Eventueel iets over uw ouders). Kinderen met hongerbuikjes en gaarkeukens die gesloten werden, omdat er niets te eten viel. Alles wat maar een beetje eetbaar leek, werd opgegeten: aardappelschillen, suikerbieten en zelfs bloembollen, waarbij de Tulp “Darwin” en de Hyacint “City of Haarlem” favoriet waren... Meer dan 20.000 landgenoten stierven tijdens deze laatste oorlogswinter door honger en koude. Een ervaring die diep in ons collectieve geheugen staat gegrift. Reden waarom Nederlanders nooit aan de zijlijn mogen blijven staan, wanneer er elders in de wereld een volk door hongersnood getroffen wordt. 

Op 28 april begon voor West-Nederland de Bevrijding. Met de Britse operatie Manna en twee dagen later de Amerikaanse operatie Chowhound, kwam voor ruim drie miljoen Nederlanders in bezet gebied het voedsel letterlijk uit de hemel. Honderden bommenwerpers, maakten in totaal bijna vijfeneenhalfduizend (5.500) vluchten, waarin elfduizend (11.000) ton voedsel boven hongerend Nederland werd afgeworpen. Omgerekend waren dat maar liefst elf en een half miljoen maaltijden. Het was het begin, van het eind van de honger. In Rotterdam was de nood het hoogst, daardoor kwam uiteindelijk ruim zesendertighonderd ton voedsel in deze stad terecht. Maar met alleen voedseldroppings was men er nog niet. Zo waren bijvoorbeeld hier in Terbregge alleen al bijna vierduizend man nodig om de voedselpakketten van de velden af te halen. 

De piloten die deze missies vlogen, deden dat met gevaar voor eigen leven. Immers, het was maar de vraag of de Duitse bezetter zich wel aan het afgesproken bestand zou houden. Vanuit de cockpit waren zij getuige van een waar volksfeest. Duizenden mensen stroomden de straten op en wuifden naar de laagovervliegende toestellen. De piloten zagen zelfs op het dak van een klooster nonnen met hun witte kappen zwaaien. Groot was de dankbaarheid voor de piloten die vakkundig het voedsel dropten op de afgesproken plaatsen. Honderden oorlogsmachines, die geen bommen maar “manna” brachten. “Betere bommen heb ik nooit afgeworpen”, zoals een tevreden Britse piloot na afloop treffend zei. 

Dames en heren,

Deze historische gebeurtenis laat zien dat militairen er niet alleen zijn om te vechten, maar dat zij er ook zijn om hulp te brengen waar dat anders niet mogelijk is. Om stabiliteit te brengen, opdat een land weer kan worden opgebouwd.  Zo bezien is de stap van hier in Nieuw-Terbregge naar onze eigen militairen in Afghanistan niet groot. Net als onze Geallieerde vrienden in mei ’45 zijn onze mannen en vrouwen in dit verre land op dit moment bezig met het bieden van hulp en het brengen van stabiliteit. Net als de piloten van 60 jaar geleden doen zij dat met gevaar voor eigen leven. Op een moment als vandaag waarbij we stilstaan bij de inspanningen van onze redders uit ´45, wil ik ook aandacht vragen voor alle militairen die op dit moment in de wereld werken aan vrede en veiligheid. 

Dames en heren,

Hier op deze plek in Nieuw Terbregge werd in april ´45 zesendertigduizend ton noodhulp afgeworpen. Het kunstwerk van de kunstenaarsgroep Observatorium, dat de stapeling van de voedselpakketten in de buik van het vliegtuig verbeeldt, refereert hieraan.   Ik wil de initiatiefnemer voor dit monument, Henk Dijkxhoorn, bedanken. De heer Dijkxhoorn heeft de droppings meegemaakt, heeft het contact met de piloten onderhouden en heeft jarenlang voor een blijvende herinnering gepleit. Het is geweldig dat deze herinnering er nu is en het is voor mij een genoegen om samen met hem (straks) de onthulling te mogen verrichten.

Ik dank u wel.


Met dank aan de heer van Veelen voor de foto's van de onthulling:
http://www.vanveelen.info/foto/operatiemanna/pages/17.htm

Monday, May 01, 2006

Operation Manna/ Chowhound Memorial installed

Never before we had sung the national anthem on the occasion of presenting our work to the public.
Henk Dijkxhoorn, the initiator took care of the official recognition as a memorial site. Look at the list of guests of honor: the embassadors of Great Britain and the United States of America, a representative of the embassy of Poland, the mayor of Rotterdam, state secretary of defense of the Netherlands, a representative of the Dutch parliament...

It was a wonderful day: children sung, a brass band played, a Mitchell plane flew over... and a few hundred people were there.
I talked to some eight men and women who told me they had helped collecting the food in the fields of Terbregge. They convinced me it had happened only a few weeks ago not 61 years.
The most touching moment was when a blind lady and her friend who had experienced the food droppings came to me, asking if they could see it before the ceremony. She stretched out her hands to the sculpture, sensed the silhouettes of houses, packages of food and planes and said she was proud to have seen the memorial before anyone else. She said it was beautiful.